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Pressespiegel
12.10.2011, 08:00 Uhr | UID-Newsletter CDU Deutschland Übersicht | Drucken
Hermann Gröhe: "Zukunftschancen sichern"
Bildungskonferenz der CDU Deutschlands am 10. Oktober 2011 in Berlin


Auf der abschließenden Bildungskonferenz der CDU Deutschlands am 10. Oktober haben Bundesbildungs-ministerin Annette Schavan, CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und Sachsens Kultusminister Roland Wöller in Berlin noch einmal die Schwerpunkte des CDU-Bildungsantrags an den Parteitag im November deutlich gemacht. Zusammen mit Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, diskutierten sie mit mehreren hundert CDU-Mitgliedern darüber, wie man die Zukunfts-chancen der nächsten Generationen sichern könne. Die Veranstaltung wurde via Livestream auf der CDU-Homepage und bei Facebook gezeigt. Neben den Anwesenden im Saal konnten so auch die Internetnutzer Fragen an die Podiumsteilnehmer stellen.



CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe betonte, dass die CDU die Grundlagen für ein „modernes, leistungsfähiges und differenziertes Bildungssystem“ neu definieren wolle. Der Antrag werde daher schon im Vorfeld des Parteitags intensiv diskutiert, so unter anderem mit mehr als 1000 Teilnehmern bei insgesamt vier Bildungskonferenzen. Zusätzlich seien bis Montag im internen CDUMitgliedernetz mehr als 350 Vorschläge für Änderungen am Antrag eingegangen.

Bundesbildungsministerin Schavan machte deutlich, dass man mit der neuen Schulform Oberschule eine Antwort darauf gebe, wie Schule in zehn Jahren aussehen könne. Sie betonte dazu die berufliche Bildung als wesentlichen Erfolgsfaktor für die Zukunft unseres Landes. Bildungspolitik sei überdies nicht nur Ländersache, sondern durch das örtliche Schulgebäude oder die Kindergärten eben auch wichtig für die Kommunalpolitik. Schavan: „Die CDU ist und bleibt auch die Partei des ländlichen Raumes.“

Sachsens Kultusminister Roland Wöller hob die Bedeutung des Föderalismus für Deutschland hervor, betonte aber auch: „Reformen sind kein Selbstzweck.“ Berlin beispielsweise habe in den vergangenen Jahren 23 Schulreformen durchgeführt, läge aber bei allen bildungspolitischen Rankings auf dem letzten Platz. Der „sächsische Weg“ mit dem Gymnasium einerseits und nur einer weiterführenden Schule, die sowohl zum Haupt- als auch zum Realschulabschluss führe, habe dagegen zu mehr Chancengerechtigkeit ge führt. Wöller: „Wir müssen die Herkunft vom Bildungserfolg entkoppeln.“

Handwerkspräsident Otto Kentzler forderte von der Bildungspolitik mehr Engagement für die Verbesserung der Aus bildungsreife von Jugendlichen. „Die Schulstruktur ist für uns nicht so entscheidend. Das Niveau der Schulabgänger muss stimmen“, sagte Kentzler. Er forderte einen Ausbau der Ganztagsschulen und mehr individuelle Förderung von Lernschwächeren und Sitzen bleibern.


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