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22.09.2011 - UID-Newsletter der CDU Deutschland Übersicht | Drucken

Angela Merkel: „Der Besuch des Papstes wird uns bereichern“

Empfang der CDU anlässlich des Papstbesuches in Deutschland

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und zahlreiche Gäste auf den Deutschlandbesuch des Papstes eingestimmt. Über 1 000 Menschen, unter ihnen hochrangige Vertreter aus gesellschaft, Kirche und Politik, trafen sich zum Empfang der CDU Deutschlands anlässlich des Deutschlandbesuchs von Papst Benedikt im Berliner Konrad-Adenauer-Haus.



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Empfang anlässlich des Papstbesuchs in Deutschland
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Die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, erklärte in ihrer Rede, dass sie sich „persönlich sehr auf den Besuch von Papst Benedikt XVI. freue“. Sie erhoffe sich unter anderem „Orientierung in dieser nicht leichten Zeit“ sowie neue Impulse, zum Beispiel für die Ökumene. Dies sei wichtig, um die gesellschaftliche Kraft der Kirchen weiterhin zu erhalten.

Die Kanzlerin betonte, dass die christliche Prägung für Deutschland existenziell wichtig sei. Merkel verwies auch auf die Bedeutung des „C“ für die Union und zitierte aus dem Gründungsaufruf der Union: Eine Ordnung in demokratischer Freiheit könne nur erstehen, „wenn wir uns auf die kulturgestaltenden, sittlichen und geistigen Kräfte des Christentums besinnen“.

Angela Merkel zeigte sich überzeugt: „Der Besuch des Paps tes wird uns bereichern.“ Mit Blick auf das Verhältnis von Kirche und Staat erklärte die Bundeskanzlerin, dass es mit ihr keine Zurückdrängung der Kirchen aus der Öffentlichkeit geben werde. „Wir bekennen uns zu öffentlichen Symbolen“, sagte sie. Deutschland wäre ohne die Arbeit der Kirchen nicht nur spirituell ärmer, sondern vor allem sozial kälter. Dennoch müssten sich auch die Kirchen, ähnlich wie die CDU, Veränderungen und Herausforderungen stellen. „Das bedeutet, dass wir bewahren, was bewahrenswert ist, aber Neues sinnvoll nutzen wollen“, so die Bundeskanzlerin. Die Diskussion um Modernisierung und neue Techniken sei wichtig für eine Volkspartei – der christliche Glaube sei dabei eine Richtschnur. Er sei „aber kein Navigationsgerät“, das einen zielgenau ans Ziel lotse.
 
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, bezeichnete die beiden christlichen Kirchen als „Pfeiler der Gesellschaft“. Mit über 9000 Kindertageseinrichtungen, mit 25000 Einrichtungen der Caritas und rund 600 000 Mitarbeitern trügen die Kirchen in erheblichem Maß zum Allgemeinwesen bei. Auch die Millionen ehrenamtlich Tätigen würdigte der Erzbischof in seiner Rede. Zudem nähmen die Kirchen substantielle Aufgaben auf internationaler Ebene wahr, beispielsweise durch weltweite Hilfswerke.

Mit Blick auf die erwartete gezielte Abwesenheit einiger Bundestagsabgeordneten anderer Parteien während der Rede von Papst Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag am Donnerstag erklärte der Erzbischof, dass „die Politik ihre Kraft zur Gestaltung der Zukunft nur aus der Erkenntnis der persönlichen Begrenztheit“ ziehen könne. Er respektiere es, wenn Abgeordnete sagen, sie wollen nicht dabei sein. Für ihn sei es aber eine Sache des Anstandes, „dass man hingeht und hört, was der Papst sagt“. Er hoffe, dass diese Abgeordneten später „vielleicht spüren, es wäre besser gewesen, auch dabei zu sein“, so Zollitsch


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